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Sturmhöhen

Der Arbeitstitel ist eine Anleihe an den Roman von Emily Brontë, der Gefühle als unausweichliche Naturkräfte beschreibt. Die Ausstellung stellt aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei und elektronische Bilder zum Thema Emotion gegenüber

01.09.2018 bis 07.10.2018

Sturmhöhen
© Römer + Römer: "Superaçao", 2013, Öl auf Leinwand, 180 x 240 cm, Reprofoto von Eric Tschernow 

Termine

1. September - 7. Oktober 2018 (im EG bis 14. 10): Ausstellung
Öffnungszeiten: Di-Sa 14-19 Uhr, So+Fei 10-19 Uhr und nach Vereinbarung
Ikon barrierefrei Die Ausstellungsräume und das Café sind barrierefrei zu erreichen.

31. August 2018, Freitag 19 Uhr: VERNISSAGE
Shuttlebus vom Bhf Freising zum Künstlerhaus: 18.30-19 Uhr; zurück: 20.50 Uhr

Über die Ausstellung Sturmhöhen

Der Titel der Ausstellung ist eine Anleihe an den Roman von Emily Brontë, der Gefühle als unausweichliche Naturkräfte beschreibt. Die Ausstellung stellt aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei und elektronische Bilder gegenüber.

Die Ausstellung zum Thema Emotion stellt ähnlich wie die Gruppenausstellung zum Thema Identität (Die Grenze ist offen..., 2016) Positionen Künstlerinnen und Künstlern aus Oberbayern, Deutschland und Europa vor. In unterschiedlichen Kunstmedien werden verschieden Aspekte des Jahresthemas in ihrer künstlerischen Umsetzung erfahrbar gemacht. Wenn man die Kunstgeschichte als eine Art Wechselspiel ansehen kann, bei dem einmal der Verstand, ein andermal das Gefühl im Vordergrund steht - in was für einer Zeit befinden wir uns heute? Überwiegt Vernunft oder Emotion? Mit der atemberaubenden Entwicklung der Technologien schien das Zeitalter der Naturgesetze, der Objektivität und der rationalen Entscheidungen gekommen zu sein, unterstützt vom allen zugänglichen Internet, über das allen alle Informationen offenstehen ‒ die Wissensgesellschaft.

Aber es scheint ganz anders gekommen zu sein: Im Zeitalter von Fake-News wird es immer schwieriger, Fakten zu überprüfen oder mit Wahrheiten zu überzeugen. Von der Informationsflut überfordert lassen wir uns von Stimmungen beeinflussen, deren Manipulierbarkeit durch die Technologisierung des Alltags ins Unermessliche steigt. Nicht zufällig erstarken fundamentalistische Bewegungen in allen Religionen, gewinnen die Populisten die Herzen, schotten wir uns in virtuellen und realen Parallelwelten voneinander ab. Aufgabe der Kunst war es schon immer, angebliche Wahrheiten zu hinterfragen, für Grenzsituationen zu sensibilisieren, die Sinne zu stimulieren, um das Bewusstsein zu schärfen. In der neuen emotionalen Welt suchen Künstlerinnen und Künstler nach Möglichkeiten, den Sturm der Gefühle aufzunehmen, auszudrücken und zu reflektieren.


Öffnungszeiten

Ausstellungen
Dienstag - Freitag 14 - 19 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag
10 - 19 Uhr
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Jahresthema

In jedem Jahr werden mehrere Ausstellungen durch ein Thema in einen Kontext gestellt. Verschiedene Perspektiven auf ein Thema erleichtern den Zugang und ­steigern Verstehen und Spaß beim Erleben von Kunst.

2018: EMOTION

Emotion als Thema bietet einen inhaltlichem Zugang zur Kunst, ähnlich wie z.B. Identität (2016) und im Gegensatz zu eher formalen Aspekten z.B. der Themen Illusion (2015) oder Sound (2017). Da der Gesichtspunkt zuallererst ein künstlerischer und nicht ein wissenschaftlicher oder psychologischer ist, liegt der Fokus nicht auf den Gefühlen selbst, sondern auf der Vielfalt künstlerischer Ausdruckmöglichkeiten. Die Bewegung der Gefühle ist dabei eines der stärksten Mittel der Beeinflussung – von der Vermittlung einer Erfahrung reicht das Spektrum bis zur Manipulation des Denkens.. > mehr über das Jahresthema Emotion