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Ich liebe dich, ich hasse dich

Die Münchner Künstlerin Stefanie Unruh arbeitet im Bereich Zeichnung, Installation, Video und Fotografie. In ihren Arbeiten verfremdet sie die alltägliche Wirklichkeit und schafft daraus surreale Situationen.

15.12.2018 bis 10.02.2019

Ich liebe dich, ich hasse dich

Termine

15. Dezember 2018 – 10. Februar 2019: Ausstellung
Öffnungszeiten: Di-Sa 14-19 Uhr, So+Fei 10-19 Uhr und nach Vereinbarung
Ikon barrierefrei Die Ausstellungsräume und das Café sind barrierefrei zu erreichen.

14. Dezember, Freitag 19 Uhr: VERNISSAGE
- Begrüßung: Rainer Schneider, stellvertretender Bezirkstagspräsident
- Einführung: Rasmus Kleine, Leiter des Kallmann-Museums Ismaning
Shuttletaxi vom Bhf Freising (gegenüber des Haupteingangs) zum Künstlerhaus: 18.30-19 Uhr; zurück: 20.50 Uhr

20. Januar, Sonntag 15 Uhr: KUNST#TAG 064
Vortrag und Künstlergespräch:
- Zur politischen Kraft von Emotionen, Vortrag von Dr. Björn Vedder, Kunstwissenschaftler und Philosoph; anschließend
- Künstlergespräch mit Stefanie Unruh und Dr. Björn Vedder
Moderation: Eike Berg, Leiter des Künstlerhauses
Shuttletaxi vom Bhf Freising (gegenüber des Haupteingangs) zum Künstlerhaus: 14.55; zurück: 17.45 Uhr

29. Januar, Dienstag 17 Uhr: treffpunkt+kunst
Führung durch die Ausstellung mit Alexandra M. Hoffmann

Über die Ausstellung Ich liebe dich, ich hasse dich

Die Münchner Künstlerin Stefanie Unruh kombiniert in ihren künstlerischen Arbeiten verschiedene Techniken und Methoden wie Zeichnung, gezeichnetes Video, Fotografie, Objekt und Installation. Ausgangspunkt vieler Arbeiten ist die Zeichnung, die sie mit Installationen und seit 2002 auch mit dem Medium Video erweitert. Entwickelten sich ihre früheren Arbeiten aus streng konzeptionellen Methoden, lassen jetzt unterschiedliche Ansätze sowie narrative Momente assoziative Räume entstehen.

Ihre Projekte, die sie manchmal über mehrere Jahre hinweg verfolgt, basieren auf ausführlichen Recherchen vor Ort, im Internet und in den Printmedien. Sie beschäftigt sich mich mit Spuren und Erinnerungen von Orten, mit politischen Ereignissen sowie mit alltäglichen Situationen und persönlichen Befindlichkeiten. Die Beschäftigung mit den spezifischen Mythen des Alltagslebens geht von ihrem Selbstverständnis als Person in einer Gesellschaft aus, die von zeitbedingten und medialen Phänomenen nachhaltig mitbestimmt wird.

Stefanie Unruh analysiert alltägliche Wirklichkeiten und schafft mit künstlerischen Mitteln ein Spiegelbild gesellschaftlicher Realitäten, die sie manchmal verfremdet und in surreale Welten verwandelt. Immer wieder durchzieht eine leise Ironie ihr Werk.


Öffnungszeiten

Ausstellungen
Dienstag - Samstag 13 - 18 Uhr
Sonntag + Feiertag
10 - 19 Uhr
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Jahresthema

In jedem Jahr werden mehrere Ausstellungen durch ein Thema in einen Kontext gestellt. Verschiedene Perspektiven auf ein Thema erleichtern den Zugang und ­steigern Verstehen und Spaß beim Erleben von Kunst.

2018: EMOTION

Emotion als Thema bietet einen inhaltlichem Zugang zur Kunst, ähnlich wie z.B. Identität (2016) und im Gegensatz zu eher formalen Aspekten z.B. der Themen Illusion (2015) oder Sound (2017). Da der Gesichtspunkt zuallererst ein künstlerischer und nicht ein wissenschaftlicher oder psychologischer ist, liegt der Fokus nicht auf den Gefühlen selbst, sondern auf der Vielfalt künstlerischer Ausdruckmöglichkeiten. Die Bewegung der Gefühle ist dabei eines der stärksten Mittel der Beeinflussung – von der Vermittlung einer Erfahrung reicht das Spektrum bis zur Manipulation des Denkens.. > mehr über das Jahresthema Emotion