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Neuaufbruch

15 Jahre Europäisches Künstlerhaus | 200 Jahre Schafhof - Ausstellung in Kooperation mit dem Stadtmuseum Freising

27.06.2020 bis 30.08.2020

Neuaufbruch

Termine

27. Juni ‒ 30. August 2020: Ausstellung
Öffnungszeiten: Di-Sa 14-19 Uhr, So+Fei 10-19 Uhr und nach Vereinbarung
Die Ausstellungsräume und das Café sind barrierefrei zu erreichen.

27. Juni, Samstag 11 Uhr: Vernissage NUR im Live-Streaming
Live-Sendung im Internet im Videopool
Die Vernissage ist eine geschlossene Veranstaltung und kann ausschließlich im kleinen Kreis der Eröffnenden stattfinden. Ein Publikumsverkehr ist nicht möglich, wegen der gesetzlichen Pandemieauflagen dürfen sich nur max. 14 Personen gleichzeitig in der Galerie aufhalten.

Grußworte:

  • Josef Mederer, Bezirkstagspräsident
  • Tobias Eschenbacher, Oberbürgermeister Freising
  • Günther Lehrmann, 1. Vorsitzender des Historischen Vereins Freising

Einführung

  • Dr. Ulrike Götz, Stadtmuseum Freising
  • Eike Berg, Leiter des Künstlerhauses

 Im Anschluss an die Eröffnung kann die Ausstellung ab ca. 12:30 unter Beachtung der rechtlichen Beschränkungen besucht werden.

[OUTPUT] Live-Streaming
Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften wegen der Corona-Pandemie können voraussichtlich keine Veranstaltungen vor Ort angeboten werden. Die Begleitveranstaltungen wie Künstlergespräche und Vorträge werden im Rahmen unserer Reihe [OUTPUT] als Live-Streaming im Internet angeboten und stehen auch danach zur Ansicht zur Verfügung.

 

Über die Ausstellung Neuaufbruch

Die Ausstellung Neuaufbruch bezieht sich auf die Gründung des Schafhofs vor 200 Jahren als Teil der Modernisierung in der Landwirtschaft während der Umbruchszeiten Anfang des 19. Jahrhunderts sowie auf die moderne Nutzung des Gebäudes als europäisches Künstlerhaus des Bezirks Oberbayern seit nunmehr 15 Jahren. Beide Neuanfänge sollen in der Galerie im Erdgeschoss miteinander verbunden und durch künstlerische Mittel erfahrbar gemacht werden.

Stadtmuseum Freising

Das Asamgebäude wird saniert – das Stadtmuseum ist ausgeflogen. In diesem Sommer ist es zu Gast im Europäischen Künstlerhaus Oberbayern im Schafhof, der heuer seinen 200. Geburtstag feiert. Mit seiner auffälligen Dachkonstruktion in landschaftlich idyllischer Umgebung gelegen, zog das Gebäude immer wieder den Blick von Malern und Graphikern auf sich. Das Stadtmuseum Freising zeigt Großreproduktionen historischer Darstellungen des Schafhofs, kombiniert mit den entsprechenden, in Vitrinen gezeigten originalen Ansichten. Wandhohe Grafiken, Bilder und Fotos erzeugen in einer in den Raum komponierten Architektur aus Wänden und Objekten eine intensive Atmosphäre.

Europäisches Künstlerhaus

Das Künstlerhaus ergänzt die Ausstellung durch Interventionen zeitgenössischer Kunst. Im Ausstellungsraum und darüber hinaus im Gebäude und im Außenbereich des Schafhofs treten zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler in Dialog mit Geschichte und Funktion des Schafhofs. Die Kunstwerke stammen zum Teil aus der Sammlung des Künstlerhauses, andere wurden anlässlich des Jubiläums neu geschaffen. Sie stehen für die Funktion des Schafhofs als Zentrum für zeitgenössische Kunst des Bezirks Oberbayern.

[OUTPUT] Kunstdialoge

[OUTPUT] zeigt Gespräche im LiveStream, die später weiterhin online abrufbar bleiben. Jeden Donnerstag im Juli um 19 Uhr werden Themen und Kunstwerke der Ausstellung vorgestellt: www.schafhof-kuenstlerhaus.de/videopool

 

Zeitgenössische Kunstwerke in der Ausstellung

Transversale, Gerhard Schebler, Print (28 x 500 cm), Videoanimation, Website, Installation, 2019/2020

Transversale
Gerhard Schebler, Print (28 x 500 cm), Videoanimation, Website, Installation, 2019/2020

Der Freisinger Künstler hat zum Jubiläum des Schafhofs als Künstlerhaus des Bezirks Oberbayern eine Kunstkomposition entwickelt, ein Zusammenspiel von Konzept, Internetseite und Installation vor Ort. Ein Bilderschnitt durch Oberbayern, ausgehend von der Linie durch die Mitte des historischen Gebäudes. Diese Linie wird auf dem Boden im Ausstellungsraum und in den Außenanlagen des Schafhofs visualisiert. Im Co-Working Space (Projektraum) werden im Laufe der Ausstellung Objekte gesammelt, die die Künstler Gerhard Schebler und Joachim Kaiser auf der gedachten Linie durch Oberbayern gefunden haben. Die Fundorte werden auf der Internetseite des Projekts hochgeladen und können mittels einer Wegbeschreibung mit dem Fahrrad besucht werden.

https://transversale.online

Kulturelles Gedächtnis, Kay Winkler, Skulptur (Stahlgerüst, historische Objekte), ca. 300 x 400 x 250 cm, 2016/2020

 

Kulturelles Gedächtnis

Kay Winkler, Skulptur (Stahlgerüst, historische Objekte), ca. 300 x 400 x 250 cm, 2016/2020

Die Installation im Außenbereich verwendet Artefakte der ursprünglichen Architektur und Nutzung des Schafhofs und fügt sie in den heutigen Kulturraum ein. Sie ist selbst in ihrer Form als Fragment eines großen Regals wie aus einer archivarischen Sammlung angelegt. Das Kunstwerk ist Teil des Skulpturengartens und der Kunstsammlung des Bezirks Oberbayern im Schafhof.

 

SpaceSheep, Csongor G. Szigeti, Skulptur (Epoxidharz, Autolack), 97x130x48 cm, 2013/2020

SpaceSheep

Csongor G. Szigeti, Skulptur (Epoxidharz, Autolack), 97x130x48 cm, 2013/2020

Eines der 2013 entstandenen silbernen Schafskulpturen des ungarischen Künstlers, welche zum Jubiläum von Grund auf restauriert und neugeschaffen wurden, findet seinen Weg in die Galerie und damit in das frühere Winterquartier der MerinoHerde. Das Kunstwerk ist Teil des Skulpturengartens und der Kunstsammlung des Bezirks Oberbayern im Schafhof.

 

10.000 Moving Cities - Same but Different, AR Marc Lee in Kooperation mit dem Lehrstuhl für SensorAktorSysteme (ISAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). App für Smartphones und Tablets.

10.000 Moving Cities – Same but Different, AR
Marc Lee in Kooperation mit dem Lehrstuhl für SensorAktorSysteme (ISAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). App für Smartphones und Tablets.

Mit der Augmented Reality (AR)App bewegt man sich via Smartphone und Tablet zwischen imaginären Gebäuden. Auf den Fassaden sind in Echtzeit Bilder, Texte und Videos zu sehen, die gerade in sozialen Netzwerken wie YouTube, Flickr oder Twitter in der Umgebung hochgeladen werden. Die Gebäude können durch Tippen auf den Bildschirm zerstört werden. Je mehr Gebäude verschwinden, desto mehr Lebewesen erscheinen. Das Kunstwerk ist Teil des Skulpturengartens und der Kunstsammlung des Bezirks Oberbayern im Schafhof.

http://marclee.io/ar

 

Vault, Glowing Bulbs, Videoanimation/Mapping, 12 Min., 2014

Vault
Glowing Bulbs, Videoanimation/Mapping, 12 Min., 2014

Die Künstlergruppe ist bekannt für ihre überwältigenden VideomappingProjekte, bei denen sie die Form von Architekturelementen und Fassaden digital simulieren und diese in Videoprojektionen mit Animationen und Bildern überlagern.2014 wurde ein Projekt speziell für den Schafhof realisiert. Das Tonnengewölbe öffnete sich auf diese Weise zu einer Galaxis voller Überraschungen, Eindrücke und Ideen. Das Video der Installation wird auf einer Monitorwand in der Ausstellung gezeigt. Das Kunstwerk ist Teil der Kunstsammlung des Bezirks Oberbayern im Schafhof.

 

Schafhof-Flag, Albina Yaloza, Linolschnitt auf Stoff, Fahnenstange, 120 x 175 cm, 2015

Schafhof-Flag
Albina Yaloza, Linolschnitt auf Stoff, Fahnenstange, 120 x 175 cm, 2015

Mit der „Schafhof-Fahne“ reflektiert die Künstlerin aus der Ukraine die historische Funktion des Schafhofs. Die Motive wie Scheren und Bürsten richten sich auf ein stilisiertes Schaf im Mittelpunkt. Die Gestaltung von Fahnen besitzt einelange Tradition in der Kunst, die Bedeutung von Flaggen als Mittel zur Informationsübertragung und zur Markierung der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft oder Idee wird in der Kunst hinterfragt, individualisiert und ad absurdumgeführt. Das Kunstwerk ist Teil der Kunstsammlung des Bezirks Oberbayern im Schafhof.

 

34 Meter, Alexis Dworsky, Video, 3'30", 2013 8mmFilm, S/W, digital rekonstruiert,2:45 min, Aufnahmezeitpunkt unbekannt, vermutlich 1950er Jahre34 Meter
Alexis Dworsky, Video, 3'30", 2013
8mmFilm, S/W, digital rekonstruiert,2:45 min, Aufnahmezeitpunkt unbekannt, vermutlich 1950er Jahre

Am Schafhof gab es einst eine Skisprungschanze – eine ganz und gar nicht TÜV-konforme Konstruktion aus Holz,von der sich Wagemutige über 30 Meter weit in die Tiefe gestürzt haben. Der Künstler Alexis Dworsky recherchiert in Archiven und erforscht weithin unbekannte, kaum zu glaubende Phänomene der Populärkultur. So hat er im Archiv des Freisinger Alpenvereins eine alte Filmrolle entdeckt, die historische Aufnahmen vom Skispringen zeigt, sich mit Zeitzeugen getroffen und den genauen Ort der Sprungschanze recherchiert.


Öffnungszeiten

Ausstellungen
Dienstag - Samstag 14 - 19 Uhr
Sonntag + Feiertag
10 - 19 Uhr
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Jahresthema

In jedem Jahr werden mehrere Ausstellungen durch ein Thema in einen Kontext gestellt. Verschiedene Perspektiven auf ein Thema erleichtern den Zugang und steigern Verstehen und Spaß beim Erleben von Kunst.

2020: GESCHICHTE