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Pressemeldung vom 06.04.2021
Dienstag, 06.04.2021, 16:05 Uhr

Club-Feeling im Casino

Fachakademie für Raum und Objektdesign liefert Ideen für Umgestaltung der Spielbank Garmisch-Partenkirchen

Wer an „Spielbank“ denkt, hat nicht selten Szenen aus James-Bond-Filmen vor Augen: Frauen und Männer in eleganter Abendkleidung, die sich durch eine glamouröse Umgebung bewegen, während der Croupier die Kugel im Roulette kreisen lässt. Einige Studierende der Fachakademie für Raum und Objektdesign an den Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern verbinden mit dem Begriff seit einigen Monaten aber auch eine herausfordernde Aufgabe. Sie erstellen im Auftrag der Spielbank Garmisch-Partenkirchen Entwürfe für eine Umgestaltung des Gebäudes.

Bei einer Präsentation der Ideen zeigte sich Spielbankdirektor Peter Eursch begeistert von den Vorschlägen: „Sie haben wunderbar erfasst, worauf es uns bei der Neugestaltung der Spielbank ankommt.“ Die Studierenden seien konsequent der Frage nachgegangen, was das Alleinstellungsmerkmal der Garmisch-Partenkirchener Spielbank sein könnte, lobte Eursch weiter. Tatsächlich hatten sich die fünf dafür gebildeten Teams unter der Anleitung von Fachlehrer Roger Mandl intensiv darüber Gedanken gemacht, wie eine Spielbank heute aussehen sollte – und speziell die in Garmisch-Partenkirchen. Zu diesem Zweck recherchierten sie nicht nur im Internet, sondern besichtigten auf Einladung von Peter Eursch auch die Spielbanken in Seefeld und Innsbruck und starteten sogar eine Umfrage unter Mitarbeitenden, Gästen und Passanten. Das Ergebnis: Ein Casino soll keine „Zockerhöhle“ sein, sondern Clubatmosphäre haben und neben dem Spiel zu Veranstaltungen und Bar-Besuchen einladen. Und während es früher eher darum ging, das Gebäude nicht zu auffällig zu gestalten, soll es heute ganz gezielt die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Mit zukunftsfähigem Konzept und mit eigenem Charakter: So präsentiert sich die neue Spielbank Garmisch-Partenkirchen künftig, wenn es nach dem Willen der Fachakademie geht.

Spektakuläre Glasfront

Wie das konkret umgesetzt werden soll, da haben die Studierenden allerdings ganz unterschiedliche Vorstellungen. Während den einen eine grundlegende Umgestaltung vorschwebt, wollen die anderen behutsamer vorgehen. So gibt es beispielsweise die Idee, die Spielbank in „Casino Zugspitzblick“ umzutaufen und unter diesem Titel ein Gebäude zu gestalten, das mit einer spektakulären Glasfront in Richtung Zugspitzmassiv aufwartet. Aus der bisherigen Spielbank würde auf diese Weise ein Bau, der nicht nur die Blicke auf sich zieht, sondern mit seinem außergewöhnlichen Ambiente auch neue Zielgruppen anlockt. Andere setzen bei ihrer Gestaltung auf eine alpenländisch inspirierte Fassade mit extravagant-luxuriösem Inneren, in dem zu den Spielbereichen noch ein Club kommen soll. Allen Entwürfen gemeinsam ist aber, dass sie versuchen, mithilfe von Gestaltung und Materialien einen Bezug zu Garmisch-Partenkirchen und seiner Umgebung herzustellen und Moderne und Tradition miteinander zu verbinden. So kommt beispielsweise – ganz im Sinne der Schulen für Holz und Gestaltung – in unterschiedlichster Weise der Werkstoff Holz zum Einsatz. Und die Bergwelt ist ebenfalls präsent, ob als Motiv in den Innenräumen oder durch den geöffneten Blick nach außen.
Gedacht ist das Ganze als Ideenwettbewerb, um Anregungen für eine künftige Entwicklung der Spielbank Garmisch-Partenkirchen zu liefern. Inwieweit die Entwürfe den Anstoß für die tatsächliche Umgestaltung des Gebäudes geben können, steht noch nicht fest. Für Roger Mandl als Projekt-Verantwortlichen steht jedenfalls fest: „Wenn sich Lotto Bayern als Eigentümerin der Spielbank von den Vorschlägen der Fachakademie inspirieren lässt und bei der angedachten Neugestaltung darauf achtet, den Außenbezug zu Garmisch-Partenkirchen herzustellen, dann ist das für uns auf jeden Fall ein großer Erfolg.“

Bildmaterial zum Download

Visualisierung der Idee für die Neugestaltung des Roulettbereichs.

Download Foto (JPG 4,8 MB)

Die Computersimulation zeigt, wie eine der Ideen von Studierenden der Schulen für Holz und Gestaltung in der Reallität aussehen könnte: Zwei breite Freitreppen führen zu einem großen Panoramabereich. Menschen sitzen an Tischen, vor einer großen Glasfassade breitet sich das Alpenpanorama aus.

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